Boofen in der Sächsischen Schweiz (Affensteine/Schrammsteine)

kamen erst 19 Uhr in Dresden los, und kämpften uns mit dem schweren Gepäck
den Berg hinauf, aber wir wollen ja nicht wie alle hoch, die netten Spazierwege, nein es sollte die Rübezahlstiege sein, die wie ich später bemerkte eigentlich gesperrt ist, aber egal. Die Steigeisen waren am Anfang und am Ende schön abgesägt, wie gut, dass wir ein Seil dabei hatten. So und und was nun, wir haben auch noch Gepäck ????
Also erst mal drei von uns hoch und verteilen auf dem Klettersteig, dann Gepäck nachreichen, eine längere Aktion das Ganze und so langsam brach auch die Dämmerung herein und wir mittendrin. Durch eine Höhle mussten wir auch noch, eher ein Höhlenkamin, in dem wir stecken zu bleiben drohten, es war einfach zu eng, wie stopfren wir uns und das Gepäck dadurch,

irgendwie nahmen wir dann die Hürden mit letzter Kraft und beschlossen auf die Boofe heute Nacht zu verzichten, denn die noch zu finden nur mit Taschenlampe, nein das geht nicht. Das Steinplateau war vielleicht bissl abschüssig und windig, aber es passte erstmal. Die nächsten Tage musste ich mir zwar von meiner Schlafsacknachbarin immer wieder anhören, dass ich immer wieder auf ihre Isomatte kugelte und sie sogar auf Felsen dann letztendlich lag, tjatja die Schwerkraft. Also Schlafwandeln sollte man lieber nicht bei diesen Schlafplätzen ansonsten ist es echt genial morgens aufzuwachen und nur Natur und keine Menschenseele. Also kalt war es schon sehr dort oben, aber das gehört dazu, mit einigen Unbequemlichkeiten auszukommen.

So an diesem Tage stand die Hendlstiege an eigentlich Häntzschelstiege, dessen Einstieg man auf dem ersten Foto sieht, äh ganz klein wenig eng und dann einfach senkrecht hoch, ich muss zugeben, ich merkte das erstemal, dass ich bissl unter Höhenangst leide, mit dem fetten Rucksack und dann noch die fetten Abgründe und keine Sicherung,

öh ja, paar Adrenalinstösse gab es für mich, aber ich kam oben an.
Irgendwie ist man schon sehr gehandicapt mit soviel Gewicht auf dem Rücken und der Gleichgewichtssinn lässt sehr zu wünschen übrig, welch Vorteil in dieser Höhe ;)

Ich bin noch nie sooft an einem Tag zu den Schrammsteinen hoch und runter, insgesamt wohl dreimal ..und die ganzen anderen Kilometer und Klettereien.
Auf jeden Fall kann ich das jedem empfehlen, man muss es ja nicht gleich so wild treiben wie wir, aber ..

Ich hoffe, ich kann auch nochmal diesen Sommer ein Grüppchen dazu erwärmen.
Und was für ein Luxus eine Dusche ist, wird ebenfalls zu einem emotionalen Höhepunkt...Wasser "lechz" :-)
Sashamar - 18. Jul, 23:03
Hallo